Funkien-Krankheiten und Schädlinge: Bilder, Symptome, Kronenfäule
Da Funkien (Hosta) in der Gartengestaltung immer beliebter werden, lohnt es sich, die Krankheiten zu kennen, die sie befallen können – nur so wächst diese Gartenstaude gut an und entwickelt sich prächtig. Funkien sind zwar pflegeleicht, doch einige Krankheiten und Schädlinge machen ihre Pflege anspruchsvoll. Nur wenige Krankheiten und Schädlinge befallen diese bei Gartengestaltern so beliebte Staude, sie können den Pflanzen aber erheblich schaden. Wer eine Krankheit oder einen Schädlingsbefall bei Funkien erkennen kann, hält seine Pflanzen gesund und verhindert, dass sich das Problem auf andere Pflanzen ausbreitet. Zu den Krankheiten, die das Wachstum von Funkien beeinträchtigen, gehören Anthraknose, Blattstielfäule, Fusarium-Wurzel- und Kronenfäule, das Hosta-Virus X sowie die bakterielle Weichfäule (Penn State Extension).
Die Schäden durch Schädlinge reichen vom Kahlfraß durch Schnecken und Rehe bis hin zu Blattälchen, Wurzelgallenälchen und dem Gefurchten Dickmaulrüssler (Iowa State University Extension; Michigan State University Extension).
Kurz gesagt: Was fehlt meiner Funkie?
Die meisten Schäden an Funkien gehen auf eine kurze Liste von Ursachen zurück. Unregelmäßige Löcher stammen meist von Nackt- oder Gehäuseschnecken; über Nacht bis auf die Stiele abgefressene Blätter deuten in der Regel auf Rehe hin; braune Streifen zwischen den Blattadern im Hochsommer sprechen für Blattälchen; Marmorierung oder „auslaufende“ Farbe entlang der Blattadern lässt an das Hosta-Virus X denken; und Blätter, die vom Grund her vergilben und umfallen, mit Fäulnis auf Bodenhöhe, weisen auf Kronen- oder Blattstielfäule hin (Missouri Botanical Garden; Penn State Extension). Auch das Wetter verursacht Schäden, die wie Krankheiten aussehen: Frost, Hagel, Sonnenbrand und Trockenheit. Grenzen Sie die Ursache mit der folgenden Tabelle ein und lassen Sie ernste Probleme von einer Pflanzendiagnosestelle in Ihrer Region bestätigen, bevor Sie Pflanzen vernichten.
Funkien-Probleme erkennen: Symptome, Ursachen und nächste Schritte
| Was Sie sehen | Wahrscheinliche Ursache | So bestätigen Sie es | Was zu tun ist |
|---|---|---|---|
| Unregelmäßige Löcher in den Blättern, oft mit glänzenden Schleimspuren | Nackt- oder Gehäuseschnecken (Missouri Botanical Garden) | Blätter nach Einbruch der Dunkelheit oder nach Regen mit einer Taschenlampe absuchen | Absammeln, Fallen, Schneckenkorn auf Eisen-III-Phosphat-Basis; Pflanzenreste entfernen, unter denen sie sich verstecken (University of Minnesota Extension) |
| Abgerissene Blätter, zurück bleiben Stiele mit ausgefransten Enden; der Schaden entsteht über Nacht | Rehe (Missouri Botanical Garden) | Trittsiegel, Losung, Höhe des Fraßschadens | Zäune, Vergrämungsmittel (Rhode Island DEM) |
| Erst gelbe, dann braune Streifen zwischen den Blattadern, am deutlichsten im Hoch- und Spätsommer, beginnend an den unteren Blättern | Blattälchen (Aphelenchoides spp.) (Clemson University) | Laboruntersuchung befallener Blätter | Befallene Blätter entfernen und entsorgen (nicht auf den Kompost), nicht über die Blätter gießen (Clemson University) |
| Marmorierung, Blasenbildung, entlang der Adern „auslaufende“ Farbe, verformte Blätter | Hosta-Virus X (HVX) oder ein anderes Virus (Penn State Extension; American Hosta Society) | Handelsübliche HVX-Teststreifen oder ein Diagnoselabor (UConn IPM) | Nicht heilbar: Pflanze ausgraben und vernichten; Werkzeuge desinfizieren (American Hosta Society; Illinois Extension) |
| Hellbraune Flecken mit dunklerem Rand; die Fleckenmitte trocknet ein und fällt heraus, sodass zerfranste Löcher entstehen | Anthraknose (Colletotrichum spp.) (Penn State Extension) | Laborkultur; bei nassem Wetter stärker | Fleckige Blätter und im Herbst abgestorbenes Laub entfernen, Blätter beim Gießen trocken halten, für bessere Luftzirkulation sorgen (Penn State Extension; Illinois Extension) |
| Untere Blätter vergilben und fallen um; Stiele faulen auf Bodenhöhe; bei feuchter Hitze weiße Fäden und winzige runde, samenartige Körperchen am Pflanzengrund | Blattstielfäule / Southern Blight (Sclerotium rolfsii) (Iowa State University Extension) | Auf weißes Myzel und Sklerotien achten; Bestätigung im Labor | Pflanze samt umgebender Erde entfernen; siehe Abschnitt zur Kronenfäule (Iowa State University Extension) |
| Nasse, übel riechende Fäulnis an Blattstielen und unteren Blättern | Bakterielle Weichfäule (Pectobacterium spp.) (Penn State Extension) | Geruch und nasse Konsistenz; Bestätigung im Labor | Befallene Pflanzen entfernen; Messer und Werkzeuge desinfizieren und zwischen den Pflanzen die Hände waschen (Penn State Extension) |
| Pflanze treibt spät aus, bleibt kümmerlich, Blätter vergilben und werden braun, trockene braune bis schwarze Fäulnis auf Bodenhöhe | Fusarium-Wurzel- und Kronenfäule (hauptsächlich Fusarium hostae) (Penn State Extension; Plant Disease) | Ausgraben und Wurzeln untersuchen; Labortest | Befallene Pflanzen entfernen; beim Umpflanzen Wurzeln und Stiele nicht verletzen |
| Papierartige braune Blattränder oder ausgebleichte Stellen im Sommer | Sonnenbrand oder Trockenstress (Purdue Plant & Pest Diagnostic Lab) | Schaden auf der sonnigen Seite; trockener Boden | Durchdringend gießen, mulchen, an einen schattigeren Platz versetzen |
| Gewellte oder schüsselförmige Blätter mit weichen, dunklen, wässrigen Rändern nach einem Kälteeinbruch im Frühjahr | Frost- oder Kälteschaden (University of Minnesota Extension) | Kürzlicher Frost; viele Pflanzen gleichzeitig betroffen | Beschädigte Blätter zurückschneiden; Neuaustrieb nach der Kälte ist normal (University of Minnesota Extension) |
| Überall zerfetzte Löcher, nach einem Unwetter aufgetreten | Hagel | Kürzlicher Hagel; nur exponierte Blätter betroffen | Rein optisch; die am stärksten beschädigten Blätter abschneiden |
| Schüsselförmige Blätter, deren Ränder im Laufe der Saison einreißen | „Drawstring-Effekt“ (Wachstumsstörung bei einigen Sorten, bei der der Blattrand aufhört zu wachsen, während sich die Blattmitte weiter ausdehnt) (American Hosta Society Hosta Helper) | Dieselbe Sorte ist jedes Jahr betroffen | Rein optisch; wenn es Sie stört, andere Sorten wählen |
Schädlinge an Funkien
Zu den Problemen, die Schädlinge an Funkien verursachen, gehört der Befall mit Nematoden (Älchen). Blattälchen fressen im Inneren der Blätter und verursachen erst gelbe, dann braune Streifen zwischen den Blattadern, die zu zerfransten Blättern führen können (Clemson University). Wurzelgallenälchen bilden kleine Gallen an den Wurzeln; befallene Pflanzen können kümmern und leicht welken (Michigan State University Extension). Befallene Blätter zu entfernen und zu entsorgen und nicht über die Blätter zu gießen, hilft gegen Blattälchen (Clemson University).
Schnecken an Funkien
Nackt- und Gehäuseschnecken sind eine weitere Gruppe von Schädlingen, die Funkien stark zusetzen. Sie fressen vor allem nachts und hinterlassen unregelmäßige Löcher in den Blättern (Missouri Botanical Garden). Zur Bekämpfung eignen sich Fallen wie Bierfallen, Absammeln von Hand und Schneckenkorn auf Eisen-III-Phosphat-Basis (University of Minnesota Extension).
Weitere Probleme an Funkien verursachen Insekten wie der Gefurchte Dickmaulrüssler sowie Tiere wie Kaninchen und Rehe.
Anthraknose an Funkien
Die Anthraknose ist eine Pilzkrankheit und die häufigste Blattkrankheit bei Funkien (Penn State Extension). Nässe begünstigt Infektion und Ausbreitung (Illinois Extension). Die Krankheit verläuft selten tödlich, verdirbt aber den Zierwert der Pflanze. Sie verursacht hellbraune Flecken mit dunklem Rand, deren Mitte herausfallen kann, sodass die Blätter zerfranst aussehen; in den Flecken sind manchmal winzige schwarze Pünktchen (Fruchtkörper des Pilzes) zu sehen. Man bekämpft sie, indem man befallene Blätter entfernt, so gießt, dass die Blätter trocken bleiben, und gesunde Blätter mit einem Fungizid schützt (Penn State Extension); auch eine gute Luftzirkulation zwischen den Pflanzen hilft (Illinois Extension).
Hosta-Virus X
Diese Viruskrankheit verursacht Farbveränderungen an Funkien. Sie kann außerdem dazu führen, dass die Blätter welken und absterben. Befallene Pflanzen sollten vernichtet werden, um die Infektion einzudämmen (Penn State Extension; American Hosta Society).
Mehr über das Hosta-Virus X (HVX)
HVX ist ein Virus, das ausschließlich Funkien befällt (UConn IPM). Es wird nicht von Insekten oder Nematoden übertragen, sondern mit infiziertem Pflanzensaft, vor allem über Messer, Spaten und Hände beim Teilen oder Schneiden von Pflanzen (UConn IPM; Penn State Extension), sowie über infizierte Pflanzen aus Gärtnereien und Gartencentern (Illinois Extension). Infizierte Pflanzen können jahrelang symptomfrei bleiben, manche zeigen nie Symptome (American Hosta Society; Illinois Extension).
- Werkzeuge zwischen den Pflanzen desinfizieren, wenn Sie teilen oder Verblühtes abschneiden, zum Beispiel in einer 10%igen Chlorbleiche-Lösung (American Hosta Society; Illinois Extension). Unsere Anleitung zum Teilen enthält diesen Schritt.
- Neue Funkien in Quarantäne halten: eine Saison lang an einem separaten Platz oder im Topf, bevor sie zu Ihrer Sammlung ins Beet kommen.
- Befallene Pflanzen vernichten, nicht kompostieren; es gibt keine Heilung (American Hosta Society; Illinois Extension).
- Verdächtige Pflanzen testen – mit handelsüblichen HVX-Teststreifen oder in einem universitären Pflanzendiagnoselabor.
Fusarium-Wurzel- und Kronenfäule an Funkien
Diese Funkienkrankheit wird hauptsächlich durch den Pilz Fusarium hostae verursacht (Plant Disease). Die Infektion führt zu Kümmerwuchs und spätem Austrieb. Die Blätter werden gelb, dann braun und sterben ab. Die Stiele faulen auf Bodenhöhe. Vorbeugen lässt sich, indem man die Pflanzen beim Umpflanzen nicht verletzt. Befallene Pflanzen werden entfernt und vernichtet (Penn State Extension).
Blattstielfäule an Funkien
Diese Krankheit wird durch den Pilz Sclerotium rolfsii verursacht. Sie macht Funkien zu schaffen, weil sich durch die Infektion die Blattfarbe verändert. Der Blattstiel wird am Grund braun, und die Blätter vergilben. Anschließend welken die Blätter und sterben schließlich ab. Auf dem faulenden Gewebe und der umgebenden Erde sind flauschige weiße Pilzfäden zu sehen, dazu kleine runde Sklerotien etwa von der Größe eines Senfkorns (Iowa State University Extension). Bekämpft wird die Krankheit, indem man befallene Pflanzen entfernt. Mulch oder Erde sollte nicht um den Pflanzengrund angehäuft werden (Penn State Extension).
Bakterielle Weichfäule an Funkien
Diese bakterielle Krankheit verursacht eine übel riechende, nasse Fäulnis an den Blattstielen und unteren Blättern, die vergilben und welken. Man bekämpft sie, indem man befallene Pflanzen entfernt und Messer und Werkzeuge beim Teilen desinfiziert (Penn State Extension).
Kronenfäule bei Funkien: Woran man sie erkennt und was zu tun ist
Der Begriff „Kronenfäule“ wird recht locker für mehr als eine Krankheit verwendet. Die Iowa State University bezeichnet damit die durch Sclerotium rolfsii verursachte Blattstielfäule (Iowa State University Extension), während Penn State außerdem die Fusarium-Wurzel- und Kronenfäule und die bakterielle Weichfäule beschreibt, die den Pflanzengrund faulen lassen (Penn State Extension). Im Anfangsstadium sehen sie sich ähnlich, daher ist auch das Vorgehen ähnlich.
Typische Anzeichen von Kronenfäule bei Funkien
- Die unteren Blätter werden gelb, dann braun und welken; die Blattstiele sind am Grund weich und lösen sich leicht von der Krone (Iowa State University Extension; Missouri Botanical Garden).
- Bei feuchter Hitze weiße, watteartige Fäden und kleine runde Körperchen von der Größe eines Senfkorns (anfangs weiß, später hellbraun oder rotbraun) an Stielen und Erde – das deutet auf Sclerotium rolfsii hin (Iowa State University Extension).
- Eine nasse, übel riechende Fäulnis der Blattstiele deutet auf bakterielle Weichfäule hin (Penn State Extension).
- Eine Pflanze, die spät und klein austreibt, mit faulen Wurzeln und trockener brauner bis schwarzer Fäulnis auf Bodenhöhe, deutet auf Fusarium-Wurzel- und Kronenfäule hin (Penn State Extension; Plant Disease).
Maßnahmenplan bei Kronenfäule (Checkliste)
- Fotografieren Sie die Pflanze (siehe unten) und schicken Sie bei einer wertvollen Pflanze eine Probe zur Bestätigung an eine Pflanzendiagnosestelle in Ihrer Region.
- Graben Sie die befallene Pflanze aus und entsorgen Sie sie in einem Beutel im Restmüll, nicht auf dem Kompost; tragen Sie die obersten Zentimeter Erde rund um die Pflanze ab (Illinois Extension; Iowa State University Extension).
- Desinfizieren Sie Spaten und Messer, bevor Sie andere Pflanzen berühren.
- Pflanzen Sie nicht gleich wieder Funkien an dieselbe Stelle; S. rolfsii überdauert als Sklerotien mehrere Jahre im Boden (Iowa State University Extension; University of Arkansas Extension).
- Beseitigen Sie die Ursache: Ziehen Sie den Mulch einige Zentimeter von den Kronen weg (Illinois Extension), häufen Sie keine Erde an den Stielen an (Penn State Extension) und gießen Sie morgens direkt auf den Boden.
- Erkundigen Sie sich beim Pflanzenschutzdienst Ihrer Region, welche Fungizide für diese Anwendung zugelassen sind; Mittel und Vorschriften unterscheiden sich je nach Region.
Kann sich eine Funkie von Kronenfäule erholen? Verlassen Sie sich nicht darauf. Bei Blattstielfäule empfiehlt die Iowa State University, Funkien mit Symptomen von Kronenfäule auszugraben und zu entfernen, und weist darauf hin, dass keine zugelassenen Fungizide dagegen wirksam sind (Iowa State University Extension).
Eine kranke Funkie fotografieren (für eine Diagnosestelle oder ein Forum)
Wer nach „Funkien-Krankheiten Bilder“ sucht, möchte meist seine Pflanze mit einem Foto vergleichen. Gute Fotos erleichtern es außerdem sehr, dass eine Diagnosestelle oder ein Mitglied einer Funkien-Gesellschaft helfen kann:
- Die ganze Pflanze aus etwa 1 m (3 ft) Abstand, damit das Muster erkennbar ist (eine Seite, alle Blätter, nur alte Blätter).
- Ein befallenes Blatt, Ober- und Unterseite, flach ausgelegt, im Schatten, mit einer Münze oder einem Lineal als Größenvergleich.
- Eine Nahaufnahme der Grenze zwischen gesundem und geschädigtem Gewebe – hier sind Läsionen, Streifen oder Marmorierung am deutlichsten.
- Der Pflanzengrund mit zurückgezogenem Mulch: Stiele auf Bodenhöhe, eventuelle weiße Fäden oder kleine runde Körperchen.
- Eine ausgegrabene Wurzel, wenn die Pflanze kümmert.
- Notieren Sie den Sortennamen, das Datum, das Wetter der letzten Zeit und wie Sie gießen.
Checkliste zur Vorbeugung
- Kaufen Sie Pflanzen bei seriösen Anbietern und prüfen Sie sie vor dem Pflanzen; halten Sie neue Funkien in Quarantäne.
- Pflanzen Sie mit so viel Abstand, dass bei ausgewachsener Breite Luft zirkulieren kann (die Größe steht auf der Seite der jeweiligen Sorte).
- Gießen Sie auf den Boden, am besten morgens, damit die Blätter trocken bleiben oder schnell abtrocknen (University of Kentucky Extension).
- Halten Sie Mulch und Erde von der Krone fern.
- Desinfizieren Sie beim Teilen die Werkzeuge zwischen den Pflanzen.
- Entfernen Sie im Herbst abgestorbenes Laub; so nehmen Sie Schnecken ihre Verstecke (University of Minnesota Extension) und beseitigen abgestorbenes Pflanzenmaterial, in dem die Anthraknose überwintert (Illinois Extension). Siehe Was man im Herbst mit Funkien macht.
Häufig gestellte Fragen
Wie sieht Kronenfäule bei einer Funkie aus?
Vergilbende, umfallende Blätter, deren Stiele auf Bodenhöhe faulen; bei feuchter Hitze oft mit weißen Fäden und kleinen runden, samenartigen Körperchen am Pflanzengrund. Siehe den Abschnitt zur Kronenfäule oben.
Welche Pilze befallen Funkien?
Die häufigsten Pilzprobleme sind Anthraknose (Colletotrichum), Blattstielfäule (Sclerotium rolfsii) und Fusarium-Wurzel- und Kronenfäule (Penn State Extension). Weißer, flaumiger Belag am Pflanzengrund im Sommer ist ein Warnzeichen für Blattstielfäule.
Ist das Hosta-Virus X für andere Pflanzen ansteckend?
HVX wird über den Pflanzensaft von Funkien übertragen, vor allem über Werkzeuge und Hände, und befällt ausschließlich Funkien (UConn IPM). Betrachten Sie jede infizierte Funkie als Gefahr für Ihre übrigen Funkien.
Warum werden die Blätter meiner Funkie gelb?
Vergilbung kann durch zu viel Sonne, durch Trockenheit oder durch Fäulnis am Pflanzengrund entstehen. Wenn die gelben Blätter auf Bodenhöhe umfallen, prüfen Sie auf Kronenfäule (Iowa State University Extension).
Soll ich kranke Funkienblätter abschneiden?
Ja – entfernen Sie Blätter mit Anthraknose-Flecken, entsorgen Sie sie im Müll und desinfizieren Sie anschließend Ihre Gartenschere. Zeigen Blätter Virussymptome, ist die ganze Pflanze infiziert; das Entfernen von Blättern hilft dann nicht, die Pflanze sollte vernichtet werden (Penn State Extension).
Verwandte Ratgeber
- Funkien teilen und umpflanzen – inklusive Werkzeughygiene gegen HVX
- Pflegeanleitung für Funkien
- Sind Funkien giftig? – haustierfreundliche Schneckenbekämpfung
- Schnecken bekämpfen (englisch) · Wildvergrämungsmittel gegen Rehe (englisch)
Quellen
- Hosta Diseases — Penn State Extension
- Pests and Diseases of Hosta — Iowa State University Extension
- Hosta Petiole and Crown Rot — Iowa State University Extension
- Why are my hostas browning/yellowing, then collapsing? — Iowa State University Extension
- Hosta Pests and Diseases (Bulletin E3471) — Michigan State University Extension
- Hosta Problems (visual guide) — Missouri Botanical Garden
- Foliar Nematode of Hosta — Clemson University
- Slugs in home gardens — University of Minnesota Extension
- Hosta: leaves malformed — University of Minnesota Extension
- Deer damage — Rhode Island Department of Environmental Management
- Hosta Virus X fact sheet — UConn Integrated Pest Management
- How to Identify HVX – Hosta Virus X — American Hosta Society
- Hosta Virus X — Illinois Extension, Home, Yard & Garden Pest Newsletter
- Hosta petiole rot — Illinois Extension, Home, Yard & Garden Pest Newsletter
- Anthracnose (Annuals and Perennials) — Illinois Extension Hort Answers
- Fusarium root and crown rot of hosta — Plant Disease (American Phytopathological Society)
- Southern blight (FSA-7574) — University of Arkansas Cooperative Extension
- Leaf scorch / sunburn on hosta — Purdue Plant & Pest Diagnostic Lab
- Hosta ‘Lunar Eclipse’ (drawstring effect) — American Hosta Society Hosta Helper
- Watering — University of Kentucky Cooperative Extension, Daviess County